Montag, 26. Dezember 2016

Spieleabend 60: Die Festung der Hügelriesen


Die Spuren der Riesen werden vom Schneesturm verweht. Die Abenteurer kehren nach Dampina zurück.

Klaus verbringt die Wintermonate damit, zu lernen sich im Goblinviertel zu orientieren. Jeder "erhält" dort seine eigene Methode. Man muss in einer bestimmten, persönlichen Zahlenfolge an jeder Kreuzung eine bestimmte Handlung (Klatschen, Schnalzen, Winken, ...) machen und an sein Ziel denken.
Quartissima durchstöbert die Bibliotheken der Stadt auf der Suche nach Hinweisen auf die_Treibende_Kraft... - leider ohne Erfolg.
Die Abenteurer geben auch dem Orden der Gautims einen entsprechenden Forschungsauftrag, mit dem Hinweis der strengsten Vertraulichkeit. Gegenüber allen anderen halten sie ihre Erkenntnisse geheim, erzählen aber von den Amazonen.
Bengo nimmt Schauspielunterricht und kauft auch entsprechende Materialien, um überzeugend einen Hexer darstellen zu können und zukünftig feindliches Feuer auf sich zu ziehen.
Tully und Laney nehmen verstärkt am höfischen Leben teil, um die Machtstrukturen der Stadt durchschauen zu können. Der Herrscher und auch der Geweihte lassen sich von ihren Abenteuern erzählen. Die gesammelten Informationen sind dürftig. Der Hauptmann der Wache und Ehemann Lady Golds gilt als guter Liebhaber. Der Geweihte ist belesen und auch der Leibarzt des Herrschers. Der Geweihte und der Herrscher haben hohe moralische Werte. Der Palastzauberer ???-Sorrow steht sexuell auf verletzte Frauen, frönt der Falknerei und sieht sehr verwahrlost aus. Die Geliebte von Lord Bloodspiller wechselt regelmäßig ihre Gestalt - nur die schwarzen Augen bleiben bestehen. Bloodspiller behandelt sie immer herablassend.
Graff versucht etwas mehr über den Hofzauberer herauszufinden, aber es bleibt bei freundlichem Kontakt.
Tully lässt von einem Goblin-Feinschmied Werkzeuge für die Däumlinge herstellen. Diese sind in Dampina übrigens bekannt - ähnlich den Kölner Heinzelmännchen.
Gegen Ende des Winters nehmen noch alle die Einladung zur Jagd von Lord Bloodspiller an. Bloodspiller gelingen meisterliche Schüsse (gewürfelte 19), aber Tully übertrifft ihn und Bengo wird Jagdsieger. Klaus liegt nur knapp zurück. Natürlich beleidigt Bloodspiller trotzdem gekonnt alle Teilnehmer.

Die Abenteurer brechen zur Hügelriesenfestung auf.
Die Däumlinge treffen sie nicht an, aber sie hinterlassen die Geschenke.
Die Festung, eher ein Langhaus, ist schnell gefunden und sie finden auch gute Beobachtungsplätze - nur gibt es nicht viel zu sehen.
Es kommen und gehen immer mal wieder Riesen, aber es lässt sich nicht feststellen, wie viele dauerhaft in der Festung sind.
In einem Innenhof sieht Trara viele Riesenwölfe. Es gibt menschliche Sklaven.
Ein hoher Turm schützt die Burg, es gibt zwei Eingänge und einen Rauchabzug.

Dann werden Bengo und Graff auf vorgezogenem Beobachtungsposten (30m vor dem Turm) von einem schwarzen Einhorn überrascht (Zufallsbegegnung), dass auch sofort angreift. Mit einem Todesstrahl verletzt es Bengo schwer und hätte ihm auch ein Level abgenommen, wenn Bengo nicht Glück gehabt hätte (6 Pkte). Trotz der Nähe der Festung greift Quartissima mit Magie an und Bengo verwendet die Grelllanze. Quartissima gibt ebenfalls Luck aus, um das Einhorn zu besiegen. Das Scheißding lösst sich in eine Rauchwolke auf - wir können keine Beute machen.

Wir ziehen uns zurück, der Wachposten hat die Lichtblitze gesehen, sich aber anscheinend von Traras Rabenkrächzen beruhigen lassen. Die Wache scheint nicht sehr neugierig zu sein.

Am nächsten Tag bringen Riesen-Trupps reiche Beute heim: Bier und Schlachtvieh. Vermutlich steht eine Feier an.

Wie gehen wir weiter vor? Aufgrund der Zufallsbegegnungen ist jeder Tag, den wir beobachten, gefährlich. Keiner hat eine Idee für einen guten Plan oder wie wir Informationen über das Innere der Festung bekommen können. Der Zeitpunkt ist eigentlich günstig - vermutlich sind viele Riesen betrunken.

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