Mittwoch, 21. Oktober 2015

Spieleabend 39: Barrowmaze Showdown


Endlich stehen wir vor dem Ziel unserer Queste, hinter der Doppeltür befindet sich der Raum mit dem Dämonenschlund, den wir mit Guy´s Szepter schließen wollen.
Der Raum ist uns aus Visionen und den Beschreibungen Guy´s bekannt. Einige Untote sollen sich verstreut im Raum aufhalten und dem Schlund sollen Dämonen entsteigen.

Wir planen einen schnellen Vorstoß zum Schlund, Krieger in der ersten Reihe, um den Weg frei zu räumen, dahinter die Rogues und hinten die Spellcaster. Klaus führt eine magische Kopie des Szepters, um den Gegner abzulenken. Bengo führt das echte Szepter und die mächtigsten Schutzamulette. Einige Scrolls und Runentafeln werden ausgelöst. Bengo und Quartissima sind durch Spiegelbilder geschützt. Drei Überlebende decken uns den Rücken und sollen in Panik fliehende Helden aufhalten.

Leider werden wir bereits erwartet. Eine geschlossene Kampfreihe Zombies und Skelette versperrt den Weg zum Schlund. Unter der Decke schwebt ein Augendämon. Aber eigentlich hatten wir härtere Gegner befürchtet. Unsere Formation bricht leider sofort auseinander, da nicht alle die Ini bestehen. Trotzdem reißen wir die gegnerische Kampfformation noch in der ersten Runde so weit auf, dass Bengo das Szepter in den Schlund werfen kann. Es wird sofort vom Augendämon telekinetisch aufgefangen und in die Schale der Nergalstatue transportiert. Es wäre auch zu einfach gewesen.

Die nächsten Runden werden hart. Unsere aufgerissene Formation erlaubt den Untoten zu viele Angriffe. Der Augendämon wirkt furchtbare Zauber, aber den Helden gelingen alle Rettungswürfe - bis auf Barg, der daraufhin aber nur den Kampf verschläft. Der Schlund speit in den nächsten Runden ein paar weitere Skelette, einen gewaltigen Tentakeldämon, ein paar Seelensauger und zum Schluss vier Höllenhunde aus. Quartissima und Septum wirken jede Runde Magic Missile und Lightning Bolt und lichten die gegnerischen Reihen, verbrauchen aber langsam ihr Glück. Ein Patzer an dieser Stelle hätte das Ende sein können. Bengo und Hilfan schalten mit einem spektakulären Angriff (Combat Advantage + Sneak Attack) den Tentakeldämon fast im Alleingang aus. Langsam lichten sich die gegnerischen Reihen, aber Hit Points, Luck und Heiltränke werden knapp.

Quartissima läuft mit Spinnenfüßen die Wand entlang zur Nergalstatue, schnappt zwei Skeletten das Szepter vor der Nase weg, läuft die Decke entlang und lässt das Szepter in den Schlund fallen. Dieser schließt sich mit einer gewaltigen Druckwelle. Die verbliebenen Untoten und Dämonen sind desorientiert und verängstigt und werden erledigt. Die böse Aura dieses Ortes ist verschwunden.
Der Geist von Guy ist verschwunden. Die Moorhexe ist seltsamerweise nicht aufgetaucht.